Kartellbehörde nimmt Glovo ins Visier
Die Kartellbehörde untersucht die Geschäftspraktiken von Glovo, einer Tochtergesellschaft von Delivery Hero. Im Fokus steht der mögliche Wettbewerbsvorteil durch exklusive Vereinbarungen.
Die Bundeskartellamt hat Ermittlungen gegen Glovo, die Tochtergesellschaft von Delivery Hero, eingeleitet. Der Grund für die Untersuchung sind mögliche wettbewerbswidrige Praktiken, die in den letzten Monaten in der Branche für vermehrte Aufmerksamkeit gesorgt haben. Im Mittelpunkt stehen die von Glovo eingesetzten exklusiven Liefervereinbarungen, die möglicherweise den Wettbewerb im Bereich der Essenslieferdienste einschränken.
Glovo operiert in einem stark umkämpften Markt, in dem verschiedene Anbieter um die Vorherrschaft ringen. Die Kartellbehörde untersucht nun, ob die von Glovo wahrgenommenen Wettbewerbsvorteile durch ihre Geschäftspraktiken gerechtfertigt sind. Diese Entwicklung könnte weitreichende Folgen für Glovo und die gesamte Branche haben, da strengere Auflagen möglicherweise die Art und Weise verändern, wie Essenslieferdienste ihre Dienstleistungen anbieten und vermarkten.
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